Wie baut man ein Pitch Deck auf? Ein Leitfaden für Entscheidungssituationen

5. Februar 2026

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PowerPoint Agentur

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8 mins

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Wie baut man ein Pitch Deck auf, das wirklich zu einer Geschäftsentscheidung führt? Ein gutes Pitch Deck ist keine bloße Abfolge von Folien, sondern ein bewusst aufgebautes Entscheidungsszenario, das den Investor oder Geschäftspartner an die Hand nimmt und ihn vom Verständnis des Problems bis zum nächsten Schritt führt. Unser Artikel zeigt euch, nach welcher Logik ihr ein Pitch Deck aufbauen solltet, wann Storytelling funktioniert, warum der Elevator Pitch ein wichtiges Genre ist und warum dieses Format zu einem der wichtigsten Instrumente der Geschäftskommunikation wurde.

Das Business-Motto unserer Zeit

Der Pitch bzw. das Pitch Deck ist heute zu einem eigenen Business-Genre geworden. Nicht einfach nur, weil Start-ups und Investoren es nutzen, sondern weil es immer mehr Geschäftssituationen gibt, in denen in kurzer Zeit komplexe Entscheidungen vorbereitet werden müssen. In diesem Umfeld ist das Pitch Deck kein Präsentationsformat, sondern ein Gradmesser für Kompetenz und ein herausragendes Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung. Seine Aufgabe ist nicht, alles zu erzählen, sondern das Denken zu lenken.

Auf den Moment kommt es an

Viele machen bei der Frage, wie man ein Pitch Deck aufbaut, den Fehler, sich auf den Inhalt der Folien zu konzentrieren, ohne die grundlegende Frage zu klären: In welcher Entscheidungssituation wird das Material verwendet? Der Erfolg eines Pitch Decks wird nämlich nicht durch die Anzahl der Folien bestimmt, sondern dadurch, wie gut es den Zuhörer durch einen logischen, verständlichen und nachvollziehbaren Gedankengang führen kann.

wie man ein Pitch Deck aufbaut

Das Ziel des Pitch Decks: Nicht präsentieren, sondern führen

Auf unserer Seite haben wir bereits die Frage beantwortet, was unter dem Begriff Pitch Deck zu verstehen ist (was ist ein Pitch Deck?). Nun ist es wichtig festzuhalten: Das Pitch Deck ist keine Unternehmenspräsentation im klassischen Sinne. Sein Ziel ist es nicht, detailliert aufzulisten, wer wir sind und was wir tun, sondern einen Rahmen für eine Entscheidung zu schaffen. Ein gutes Pitch Deck beantwortet nicht alle Fragen, hebt aber genau hervor, welche Fragen wesentlich und entscheidend sind.

Das unterscheidet das Pitch Deck von einer Vertriebspräsentation oder einer Unternehmensvorstellung. Ein Pitch Deck wird immer für einen konkreten Entscheidungsmoment maßgeschneidert. Ob es um eine Investition, eine Partnerschaft oder eine strategische Zusammenarbeit geht – die Aufgabe des Pitch Decks ist es, die Situation für den Entscheidungsträger transparent zu machen und die Anzahl unbekannter Faktoren so gering wie möglich zu halten.

Bevor ihr in Folien denkt: Das Pitch Deck als Entscheidungsszenario

Ein gut aufgebautes Pitch Deck ist keine Serie von Folien, sondern ein Drehbuch. Jede Folie ist eine weitere Stufe, ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Entscheidung. Das bedeutet, dass die Frage, wie man ein Pitch Deck aufbaut, nicht mit dem Öffnen von PowerPoint beginnt, sondern damit, dass wir uns überlegen, welche Fragen bei der anderen Partei aufkommen könnten und in welcher Reihenfolge wir darauf Antworten geben müssen.

In dieser Logik ist das heute als unverzichtbar geltende Storytelling keine selbstzweckhafte Erzählung, sondern ein strukturierendes Werkzeug. Das Ziel ist nicht, eine emotionale, mitreißende Geschichte zu erzählen, sondern die Zusammenhänge verständlich zu machen. Ein Pitch Deck funktioniert dann gut, wenn sich jede Folie auf eine einzige Frage konzentriert und nicht versucht, mehrere Botschaften gleichzeitig zu vermitteln.

Die klassische Struktur eines Pitch Decks – der Geschäftslogik folgend

Es ist kein Zufall und kein Geheimnis, dass die meisten Pitch Decks aus sehr ähnlichen Elementen aufgebaut sind. Die Darstellung des Problems, die Lösung, der Markt, das Geschäftsmodell, die Traction und das Team sind keine modischen Schablonen, sondern Abbildungen der Denkweise von Entscheidungsträgern. Diese wollen zuerst verstehen, warum das präsentierte Problem relevant ist, dann, ob eine tragfähige Lösung existiert, und schließlich, ob die Umsetzung realistisch ist.

Diese Reihenfolge ist keine starre Regel, aber sie funktioniert als Kompass und ist der Schlüssel dazu, wie man ein Pitch Deck aufbaut, das wirklich überzeugt. Wenn wir die Elemente vertauschen oder zu früh über Details sprechen, verliert der Zuhörer den Faden. Der Aufbau eines Pitch Decks ist daher immer das Ergebnis bewusster redaktioneller Entscheidungen und nicht eine instinktive Anhäufung von Inhalten.

Storytelling: Wann es hilft und wann es schadet

In den letzten Jahren hat das Storytelling in der Welt der Pitch Decks eine herausragende Rolle eingenommen. Das ist an sich kein Problem, aber in vielen Fällen ist es zu einem abgenutzten, kontraproduktiven Werkzeug geworden. In der frühen Pre-Seed- und Seed-Phase hilft die Geschichte tatsächlich, eine Vision zu vermitteln und eine emotionale Verbindung herzustellen. In späteren Phasen richtet sich die Aufmerksamkeit der Entscheidungsträger jedoch zunehmend auf die Geschäftslogik, die Zahlen und die Zusammenhänge.

Ab einem gewissen Punkt wirkt Storytelling wie eine Ablenkung

Ab einem gewissen Punkt wirkt Storytelling wie eine Ablenkung, unterstützt die Entscheidung nicht mehr und kann sogar die wesentlichen Fragen verschleiern. Im Pitch Deck hat Storytelling daher immer eine untergeordnete Rolle. Es unterstützt die Logik, ersetzt sie aber nicht.

Design als Werkzeug zur Interpretation

Das Design eines Pitch Decks ist keine Dekoration, geschweige denn ein Hollywood-Spektakel. Seine einzige Aufgabe ist es, das Verständnis zu beschleunigen und die kognitive Belastung zu reduzieren. Ein gutes Design hilft dabei, wesentliche Informationen hervorzuheben, Daten zu strukturieren und Zusammenhänge auch visuell zu signalisieren. Ein oft übersehener Teil der Frage, wie man ein Pitch Deck aufbaut, ist genau dieser Aspekt des Designs.

Das ist auch der Grund, warum bei Pitch Decks die Verwendung professioneller Vorlagen oder eines individuellen, auf der Corporate Identity basierenden Designs besonders wichtig ist. Visuelle Konsistenz ist keine ästhetische Frage, sondern ein Vertrauensfaktor. Ungeordnete, überladene Folien vermitteln die Botschaft, dass auch das Denken dahinter nicht ganz aufgeräumt ist.

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Kurzes Pitch Deck und Elevator Pitch: keine Vereinfachung, sondern Verdichtung

Einer der schwierigsten Teile der Frage, wie man ein Pitch Deck aufbaut, ist die Erstellung der Kurzversion. Hier wird die Logik des Elevator Pitch wirklich wichtig. Der Elevator Pitch ist nicht die vereinfachte Version des Pitch Decks, sondern sein dichtester Extrakt. Die Form, in der es keinen Platz mehr für Umschweife gibt, sondern nur noch die Essenz bleibt. Wenn die Kernbotschaft klar und eindeutig ist, verliert auch das Pitch Deck sein Ziel nicht. In der Praxis gilt jedoch das Gegenteil: Hinter einem guten Elevator Pitch steht immer ein gut ausgearbeitetes, detailliertes Pitch Deck. Eine interessante Erkenntnis ist, dass die Kürze nicht am Anfang der Arbeit entsteht, sondern am Ende. Der Elevator Pitch ist das schließende Element, das eine komplexe Geschäftsidee in wenigen Sätzen vertreten kann und dessen primäres Ziel nicht die Überzeugung, sondern das Wecken von Interesse ist. Das Ziel ist es, das nächste Gespräch zu ermöglichen, bei dem dann das gesamte Pitch Deck vorgestellt werden kann.

Deshalb ist der Ansatz falsch, sich ausschließlich auf einen kurzen Pitch vorzubereiten und nicht die gesamte Struktur dahinter aufzubauen. Das Pitch Deck und der Elevator Pitch sind Genres, die sich gegenseitig bedingen: Das eine funktioniert ohne das andere nicht wirklich.

Wo die meisten scheitern

Die meisten Pitch Decks scheitern nicht, weil die Idee fehlerhaft ist, sondern weil die Präsentation nicht zur Situation passt. Oft wird die wichtigste Lektion, wie man ein Pitch Deck aufbaut, missachtet: es muss zum Kontext passen. Es ist zu lang, wenn es kurz sein müsste, oder zu oberflächlich, wenn Tiefe erwartet wird. Ein häufiger Fehler ist auch, dass das Deck keinen klaren Vorschlag für den nächsten Schritt macht. Wenn der Zuhörer nicht weiß, was von ihm erwartet wird, verliert das Pitch Deck seine führende Rolle.

Warum ihr eine PowerPoint-Agentur für euer Pitch Deck braucht

Der Aufbau eines Pitch Decks ist strategische Arbeit. Mit einem Blick von außen ist es oft leichter zu erkennen, wo die Logik bricht, wo ein Entscheidungselement fehlt oder wo eine Behauptung ohne Beweis zu stark ist. Eine erfahrene PowerPoint-Agentur oder ein Präsentationstraining-Partner schreibt nic

ht den Inhalt für das Unternehmen, sondern hilft dabei, klarer zu denken. Sie geben euch kein Futter, sondern ein Werkzeug an die Hand und bauen langfristig wirksame Präsentationskompetenzen auf. Das erleichtert nicht nur die Geschäftsanbahnung, sondern reduziert auch radikal die für die Präsentationserstellung aufgewendete Arbeitszeit und verbessert sowie vereinheitlicht die Qualität der Präsentationsmaterialien des Unternehmens.

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Abschluss

Wie wir gesehen haben, ist das Pitch Deck kein Ziel, sondern ein Werkzeug. Es wird nicht für sich selbst erstellt, sondern um einen geschäftlichen Dialog anzustoßen. Ein gut aufgebautes Pitch Deck schließt das Denken nicht ab, sondern öffnet es im Gegenteil. Die Frage ist also nicht, ob ihr ein Pitch Deck erstellt, sondern ob ihr die Entscheidungssituation, in der ihr es verwenden werdet, bewusst aufbaut. Pitch Experts steht euch mit jahrzehntelanger Markterfahrung und erfahrenen Experten dabei zur Seite!

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